Über den Erfolg oder Misserfolg eines Systems entscheiden vor allem die Nutzer!

Nicht nur Navigation& Informationsarchitektur müssen auf Nutzerbedürfnisse abgestimmt sein.

7 Gründe im Web-Verhalten

1. Nutzerverhalten

Nutzer wollen angenehm surfen, ohne lange nachzudenken Informationen schnell finden, Produkte bequem bestellen, sich simpel anmelden.

2. Aufgrund von Erwartungen haben wir mentale Modelle von Informationsräumen
Nutzer möchten, dass ihre Erwartungen getroffen werden. Eine Website, bei der sich ein User bereits von der Startseite erschlagen fühlt, bleibt zwangsläufig hinter ihren Möglichkeiten zurück.

3. Im Gehirn der Nutzer
Die kognitive Landkarte Ihrer Nutzer muss mit der Informationsarchitektur Ihrer Website übereinstimmen. Neue Applikationen sollten ihre Schemata treffen, die sie bereits erworben haben. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden.

4. Aufgabenangemessen, selbsterklärend und fehlertolerant soll die Website sein
Eine erfolgreiche Website muss intuitiv nutzbar sein und Fehler verzeihen. Schwächen in der Navigation oder im Design werden direkt bestraft.

kognitiv anregen, aber nicht „überfordern“

Usability-Test-Beispiel, mit einem Mann, der überlegt, die Mundwinkel dabei nach unten zieht. Von Userfriend Usability Agentur, auf userfriend.de

5. Lassen Sie Ihre User nicht „zu viel“ nachdenken

Alles was wir nicht gleich verstehen, trägt zu unserer kognitiven Belastung bei und lenkt unsere Aufmerksamkeit von einer Aufgabe ab. Zuviel Aktivierung kann eine Abwehrreaktion (Reaktanz) auslösen. Am Ende wird nichts mehr wahrgenommen.

6. Nutzer geben einzelnen Websites oft nur wenige Sekunden Zeit
Wer nicht gleich findet, was er sucht oder wem nicht gezeigt wird was er machen kann, verlässt die Site und ist im schlimmsten Fall als Kunde für immer verloren.

7. User wollen nicht lernen
In der Regel gilt das. Wenn Sie jedoch einen entsprechenden Anreiz bieten, eine tolle User Experience, kann das auch anders sein.

  • Aktivierende Websites werden häufiger erinnert & positiver bewertet

  • Eliminieren Sie Verunsicherungen

Sie möchten wissen, ob Sie Ihr UX Potential ausschöpfen?

Haben Sie eine Website oder App? Planen Sie einen Webauftritt?

Reale Beispiele

E-Commerce-Online-Shops

Offline-Laden-Beispiel
Bei kommerziellen Sites ist es so ähnlich, als würden Sie vor einem Ladengeschäft in der realen Welt stehen. Sie schauen sich mal um.
Entdecken Sie nichts, was Ihnen auf Anhieb gefällt oder finden Sie den Laden nicht ansprechend gestaltet, vielleicht zu klein und unübersichtlich, werden Sie sehr schnell wieder gehen.
Vielleicht bleiben Sie aber auch, da sie sowieso schon mal da sind und der nächste Laden weiter weg ist.

Mitbewerber sind oft nur einige Mausklicks entfernt
Im Web ist das anders und es gibt auch keine Verkäufer, die uns zu „Mitleidskäufen“ verführen.

Portale und Infomediäre

Werbewahrnehmung & -wirkung

Ihre Wertschöpfung besteht aus Werbeplatzierungen. Sie möchte sicher gehen, dass diese und andere Teilbereiche wahrgenommen werden. Gleichzeitig soll jedoch die Aufmerksamkeit der Kunden nicht komplett abgelenkt werden. Sie planen einen Worklflow, eine gute Nutzerführung und entsprechende zu beachtetende Elemente…und am Ende schaut keiner hin.

Kompetente & freundliche Verkäufer vor Ort!

Ein Foto von einem realen Geschäftseingang, mit Blick auf die mit vielen verschiedenen Produkten gefüllten Regale vorne, einen Gang nach hinten weiterführend ins Lager ist erkennbar und eine Uhr, 5 vor 12, als Beispiel- es ist Zeit für UX

Der erste Eindruck zählt

Das ist nirgends so richtig wie im Web.
Stellen Sie sich vor, ein User, Ihr potentieller Kunde, gelangt über einen Link (Anzeige, Banner) oder per Suche zum ersten Mal auf Ihre Website. Er kennt weder Ihr Unternehmen noch Ihr Angebot.
Jetzt können Sie sich vorstellen, dass dieser User, wenn er in einer kurzen Zeitspanne nicht findet was er sucht, als Kunde zunächst verloren ist. Zeigen Sie ihm kurzer Zeit die Umsatz-relevanten Bereiche.

Produktkommunikation- Bedürfnisorientiert

Warum so bedeutend am Beispiel: Windel im Wandel

Kommunizieren Sie, was Ihren Usern wichtig ist 

Die Einführung eines derzeit innovativen Produktes war anfangs nicht sehr erfolgreich. Stoffwindeln sollten von Plastikwindeln abgelöst werden. Es wurde versucht, diese Wegwerf-Windeln den Eltern als eine Arbeitserleichterung zu verkaufen. Jedoch blieb der Absatz lange erfolglos.

In einer Studie stellte sich heraus, dass für Mütter das Wohl und die Zufriedenheit der Babys viel wichtiger waren, als die eigene Arbeitsentlastung. Folglich wechselte die Produktkommunikation: Babys wären in den neuen Windeln nicht nur trockner, sondern auch glücklicher.

Mit dem Thema Nachhaltigkeit sind „Eco-Windeln“, nach der Gesundheit, für einige Zielgruppen jedoch auch attraktiver.

Interesse wecken= Involvement

UX-Test-Beispiel, mit einer Frau in einer Denker Pose, das Kinn auf die Faust gestützt. Von Userfriend Usability Agentur, auf userfriend.de

Subjektive Wahrnehmungen sind für Nutzer oft entscheidender als objektive Eigenschaften

Ein Beispiel aus dem alltäglichen Gebrauch ist ein gute Pfanne: „Mit meiner Lieblingspfanne schmeckt das Essen besser, es brennt nichts an, deshalb mag und pflege ich sie.“
Die „rein-technischen“ Merkmale sind hingegen für den Nutzer eher unwichtig.

Neugierig & was tun?

Sie möchten wissen

  • Ob Ihre UserInnen Ihre Website intuitiv bedienen können?
  • Ihre Applikation verstehen?
  • Sie & Ihre Angebote wahrnehmen?
  • Ob Ihre Videos angenommen werden?
  • Warum Warenkörbe sehr wahrscheinlich stehen gelassen werden?

Hohe Usability begeistert „geht doch“
Wir optimieren auch Ihr System.

Usability-Test-Beispiel, mit einem Mann und einer Frau, nebeneinander an einem Schreibtisch vor einem PC sitzen. Usability Expertin Britta Litzenberg im Dialog mit dem Probanden. Von Userfriend Usability Agentur, auf userfriend.de

Lassen Sie Ihr System vor psychologischem Hintergrund optimieren.

Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen.

Beziehen Sie Ihre potentiellen User von Anfang mit ein

  • Achten Sie auf ein Nutzer-zentriertes Design (UCD)
  • Steigern Sie die Akzeptanz & Zufriedenheit
  • Eliminieren Sie Verunsicherungen & Frustrationen

Unterstützen Sie Ihre UserInnen bei ihrer Zielverfolgung durch

  • eine adäquate Informationsarchitektur
  • ein entsprechendes Interaktionsdesign 
  • eine optimale Kombination von Bild & Text

Beachten Sie dabei die ISO Norm 9241-11

Ermöglichen Sie Ihren Usern effektiv, effizient, zufriedenstellend oder mit einem „Joy of Use“ ans gewünschte Ziel zu kommen.

  • Effektiv= zur Lösung einer Aufgabe (z.B. Infosuche, Produktsuche)
  • Effizient= in der Handhabung des Systems 
  • Zufrieden= bei der Nutzung